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Manchmal ist es nicht möglich eine Ausbildung zu beginnen. Dafür bieten wir in unserer Werksatt für Sehgeschädigte Alternativen. Hier lernen und arbeiten blinde und sehbehinderte Menschen in verschiedenen Bereichen. Die Bildleiste zeigt einen Werkstattteilnehmer bei der Restauration eines Korbstuhles.

Berufsbildungsbereich

(Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) nach §142 SGB IX)

Arbeit ist wichtig. Deshalb schaffen sich blinde und sehbehinderte Menschen in der Werkstatt für Sehgeschädigte (WfBM) die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Wir unterstützen und fördern dabei.

Die Werkstatt für behinderte Menschen teilt sich in einen Berufsbildungs- und einen Arbeitsbereich. Außerdem ist ein Förder- und Betreuungsbereich angegliedert.

In der ein- bis zweijährigen Ausbildung werden in Anlehnung an den Eingliederungsplan gezielt und individuell die Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung des Rehabilitanden gefördert und auf eine Beschäftigung im Arbeitsbereich oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet. Die Zielstellungen aus dem Eingliederungsplan werden in regelmäßigen Abständen überprüft oder gegebenenfalls erweitert. Der Berufsbildungsbereich gliedert sich in Grund- und Aufbaukurs in denen Fertigkeiten verschiedener Arbeitsabläufe, lebenspraktische Fähigkeiten und die Bewältigung von Alltagssituationen trainiert werden. Des Weiteren werden verschiedene Praktika in den Tätigkeitsfeldern der Werksatt durchgeführt. Zu den praktischen Anleitungen werden theoretische Lerninhalte vermittelt. Neben Materialkunde, Vermittlung bzw. Erhalt von Kulturtechniken, regelmäßigen Arbeitsschutzbelehrungen besteht die Möglichkeit von Schulung der Konzentration, Merkfähigkeit und Kommunikation. Großer Wert wird auch auf die individuelle (persönliche Weiterentwicklung) Förderung des Teilnehmers gelegt. Bevorzugt werden die vorgenannten Inhalte in Form von Projekten vermittelt. 

Dirk Glowka
tel. +49 (0) 371/ 3344-183
eMail. dirk.glowka(at)sfz-chemnitz.de

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