Eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) stellt eine Übergangshilfe zwischen Schule und Berufsausbildung dar. Sie ist vorrangig für Jugendliche und junge Erwachsene relevant, welche zwar ein berufsreifes Alter erreicht haben, aber aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt integriert werden konnten.
Ziel ist es, die zur Berufsausbildung notwendige soziale Reife zu erreichen, größere Grundwissenslücken zu schließen, blinden- und sehbehindertenspezifische Arbeitstechniken zu vermitteln und damit einen erfolgreichen Berufseinstieg zu ermöglichen.
Unsere berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme umfasst elf Monate und verläuft in den auf den Einzelfall abgestimmten Qualifizierungsebenen:
Nach Abschluss der Eignungsanalyse wird mit jedem Teilnehmer ein individueller Qualifizierungsplan erstellt.
Die Inhalte der fachlichen Durchführung richten sich nach den jeweiligen Berufsfeldern und dem Förderbedarf. Ein fester Bestandteil der Maßnahme ist auch der Unterricht in der Berufsschule mit wenigen Stunden in der Woche, in welchem Grundkompetenzen weiter gefördert werden. Zur Behebung theoretischer Defizite gibt es die Möglichkeit, den begleitenden Stütz- und Förderunterricht in Deutsch und Mathematik in Anspruch zunehmen.
Verbessert werden sollen der Umgang mit anderen Menschen und die Motivation, eine Ausbildung beharrlich zu absolvieren bzw. im Arbeitsalltag zu bestehen.
Die Lehrgangsteilnehmer werden bei der Suche nach einem geeigneten Praktikums-, Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz unterstützt.

Sabine Gerstenberger
Tel.: +49 (0) 371 3344-136
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