„Mit den Händen lesen lernen" ist ein wichtiges Thema beim Erlernen der nach ihrem Erfinder Louis Braille benannten Brailleschrift. Punktschrift oder Blindenschrift wird sie im Volksmund häufig bezeichnet.
Die bekannteste Form der Punktschrift ist diejenige, die aus sechs Punkten besteht. Daneben existiert noch zusätzlich das sogenannte Computer-Braille, das ein 8-Punkte-System verwendet. Die Arbeit am PC erfordert diese Form der Blindenschrift, um eine eins-zu-eins Darstellung der in der EDV verwendeten Zeichensätze zu gewährleisten.
Das Angebot des Punktschriftunterrichtes hat zum einen das Ziel, die Lese- und Schreibfertigkeiten des Rehabilitanden (wieder)herzustellen und somit die Integration des durch eine starke Sehbeeinträchtigung eingeschränkten Menschen wieder in das gesellschaftliche Miteinander zu integrieren.
Zum anderen steht die Vervollkommnung bereits vorhandener Kenntnisse der Punktschrift im Mittelpunkt, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden zu können. Dabei berücksichtigt der Unterricht die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Teilnehmers.
Für späterblindete Menschen ist die Kenntnis der Brailleschrift zur Aufrechterhaltung ihrer schriftlichen Kommunikationsfähigkeit, zur Erhaltung ihres Arbeitsplatzes und zur erfolgreichen Absolvierung beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen von immenser Bedeutung.
Unser Angebot zur Vermittlung der Lese- und Schreibtechniken folgender Punktschriften umfasst:
Die Vermittlung der Kenntnisse findet je nach Bedarf der Maßnahmeteilnehmer im Einzel- oder Gruppenunterricht statt.
Dieses Angebot erhalten Sie in den Sehzentren in Chemnitz, Dresden, Berlin und Königs Wusterhausen.