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Frühförderung und Beratung

Schwerpunkt: Sinnesbehinderung und Mehrfach- / Schwerstmehrfach-behinderung

Frühförderung umfasst pädagogische und therapeutische Maßnahmen für Kinder, die behindert oder von Behinderung bedroht sind. Die Angebote der Frühförderung erstrecken sich über die ersten Lebensjahre bis hin zur Einschulung. » Link zur Fotogalerie

Mit allen Sinnen erleben zu können, ist etwas Einzigartiges. Gerade unser Fernsinn Auge - ist nicht als Teilleistung zu verstehen, sondern als ein die gesamte Entwicklung durchdringendes Bedingungsgefüge. Der Mensch erobert sich damit seine Umwelt. Unsere Welt ist im höchsten Maße auf optische Wahrnehmung aufgebaut. Wenn die Sehfähigkeit ganz oder teilweise eingeschränkt ist, verändert sich die Eigen- und Fremdwahrnehmung erheblich und wirkt sich auf fast alle Entwicklungsbereiche des Kindes aus. 

Den komplexen Auswirkungen stellen wir ein ganzheitliches Förderangebot für betroffene Kinder und deren Eltern gegenüber. Sinnesspezifische Frühförderung ist daher keine zusätzliche therapeutische Methode, sondern ein Prinzip. Es ist unlösbar mit der ganzheitlichen Betrachtung und der Entwicklungsförderung Ihres Kindes in der Familie und seinem Lebensraum verbunden.

Die Förderung orientiert sich am speziellen Förderbedarf Ihres sehgeschädigten Kindes.

Dabei legen wir den Schwerpunkt auf die:

  • Nutzung und Erweiterung des Sehvermögens
  • gezielte Wahrnehmungsförderung
  • Unterstützung des Aufbaus ausgleichender Fähigkeiten
  • Entwicklung und den Aufbau kommunikativer Fähigkeiten
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik und
  • heilpädagogische Spiel- und Kompetenzförderung   

Dieses Angebot erhalten Sie im Sehzentum Berlin/Brandenburg.

Bild eines gezeichneten Briefes

Sehzentrum Berlin/Brandenburg
Tel.: +49 (0) 30 25567-347
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Wussten Sie...?

Das menschliche Gehirn strukturiert und entwickelt seine Kompetenzen in den ersten 12 Lebensmonaten zu 50 Prozent. Bis zum Ende des dritten Lebensjahres um weitere 30 Prozent und bis zum 15. Lebensjahr um weitere 15 Prozent.
Diese Angaben beziehen sich auf die gesamte Gehirnentwicklung zwischen der Geburt und dem Erwachsenenalter. Dabei entwickelt sich das Sehen, Hören und die Sprache in kurzen, ganz begrenzten „Zeitfenstern“. Entscheidend ist demnach, was in den ersten drei Lebensjahren stattfindet und das können und wollen wir beeinflussen.