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Zerspanungsmechaniker/-in

(Umschulung nach § 60 BBIG)

Dauer/Abschluss:

2 Jahre/IHK

Ausbildungsinhalte:

  • Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen (z. B.: Skizzen, Zeichnungen, Stücklisten, Arbeitspläne)
  • Grundfertigkeiten der handwerklichen Metallbearbeitung
  • Planen und Steuern von Arbeits- und Bewegungsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse
  • Fertigen von Dreh- und Frästeilen nach Fertigungs- und Aufspannplänen unter Einhaltung erhöhter Genauigkeitsvorgaben
  • Erstellen, Eingeben und Optimieren von Programmen sowie Herstellung von Werkstücken auf nummerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
  • Warten von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen und Vorrichtungen nach Bedarf und nach vorgegebenen Plänen   

Berufsanforderungen:

  • mindestens guter Hauptschulabschluss
  • handwerkliches Geschick
  • genaue Arbeitsweise, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
  • technisches Vorstellungsvermögen   

Sonstige Voraussetzungen:

  • Für das Einrichten der Werkzeugmaschinen und das Schleifen von Werkzeugen ist ein ausreichender Sehrest notwendig.   

Einsatzmöglichkeiten:

  • in der metallverarbeitenden Industrie, sowohl auf CNC- als auch auf konventioneller Technik

Die Ausbildung ist für die Fachrichtungen Drehen und Fräsen bis zur Abschlussprüfung/Teil 1 im zweiten Ausbildungsjahr gleich. Danach beginnt die Spezialisierung. Im dritten und vierten Ausbildungsjahr werden je nach Fachrichtung spezialisierte Arbeitstechniken des Drehens bzw. Fräsens erlernt, wobei auch hier nach wie vor sämtliche handwerkliche als auch maschinelle Grundkenntnisse immer wieder angewandt werden.

Hinzu kommen Kenntnisse der Programmierung, der Einrichtung und Bedienung von CNC-Werkzeugmaschinen. Arbeitsaufträge in Kooperation mit mehreren Industriebetrieben und verschiedene Praktika sichern einen hohen Praxisbezug. Außerdem kann dieser Beruf Grundlage für weitere Qualifikationen, so zum Beispiel als Einrichter, CNC-Programmierer oder auch für ein Ingenieurstudium sein.

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