Inklusiver Lern- und Gedenkort eröffnet.

"Weg der Erinnerung"

Mit der Eröffnung des „Weges der Erinnerung“ ist auf dem Gelände des Rehabilitationszentrums für Blinde in Chemnitz ein inklusiver Lern- und Gedenkort entstanden. Am Tag der Befreiung wurde damit bewusst ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Freiheit gesetzt.

Der weiterentwickelte Gedenkort am Denkmal "GEDENKEN" greift die Geschichte der Einrichtung auf und macht sie für Besuchende erfahrbar. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer barrierefreien und inklusiven Gestaltung. Entlang des Weges informieren Stelen über die Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde. Ein Pavillon bietet Raum für Rückzug, Begegnung und Reflexion.

Michael Welsch, sächsischer Landesbeauftragter für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, eröffnete den "Weg der Erinnerung" zum 81. Tag der Befreiung. Gemeinsam mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten und mit Unterstützung der Aktion Mensch entstand ein Ort, der Erinnern und Lernen verbindet – und dazu einlädt, sich aktiv mit Geschichte auseinanderzusetzen.

3 Personen stehen auf einem Weg, ringsherum Wiese uns im Hintergrund Menschen. 2 Personen halten eine weiße Rose.

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