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Selbstverpflichtungserklärung

Wir verstehen die Selbstverpflichtungserklärung als Arbeitsgrundlage für das tägliche Handeln unserer Kolleg*innen. Wir sind davon überzeugt, dass durch diesen institutionellen Rahmen eine Kultur des achtsamen und grenzwahrenden Miteinanders etabliert wird.

Diese Selbstverpflichtungserklärung gilt für den Umgang mit allen Kolleg*innen, Beschäftigt*innen, Klient*innen, Bewohner*innen, Teilnehmer*innen und Kund*innen der SFZ Förderzentrum gGmbH und SFZ CoWerk gGmbH.

1. Ich achte und respektiere die Persönlichkeit aller Kund*innen, Klient*innen, Bewohner*innen, Teilnehmer*innen Beschäftigten, und Kolleg*innen. Ich trete aktiv Diskriminierungen (Behindertenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Religionszugehörigkeit, Altersdiskriminierung, etc.) und Gewalt entgegen. Der Umgang gegenüber allen genannten Personengruppen ist wertschätzend und grenzwahrend.

  • Mit der mir übertragenen Verantwortung gehe ich vorausschauend und sorgsam um.
  • Ich verpflichte mich, durch mein aktives Tun, dass Jede/r vor körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt bewahrt wird.
  • Ich spreche gefährdende Sachverhalte unverzüglich an, sorge für Klärung und informiere meine/n direkte/n Vorgesetzte/n.

2. Ich bin bereit, meine Fachkompetenz einzubringen, zu erhalten und weiterzuentwickeln sowie professionelle Standards (Leitbild, Unternehmensgrundsätze, Konzeption, Berufsstandards, Stellenbeschreibungen, Dienstanweisungen, usw.) einzuhalten.

  • Ich bringe mein Fachwissen und meine Ressourcen in die Arbeit ein und stelle sie Kolleg*innen zur Verfügung.
  • Ich nutze die vorhandenen Strukturen und Verfahrensabläufe, um mein Handeln transparent und nachvollziehbar zu gestalten.
  • Im Arbeitsalltag unterstütze ich meine Kolleg*innen fachlich, kollegial und in besonderen Belastungssituationen.
  • Ich halte mich an die Vorgaben des Leitbildes und des Qualitätshandbuches und bin bereit, an der Weiterentwicklung unserer professionellen Standards mitzuarbeiten.

3. Ich bin bereit zu vertrauensvoller Teamarbeit und trage auftretende Meinungsverschiedenheiten mit dem Ziel konstruktiver Lösungen aus.

  • Ich lasse mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen ein, bin offen für Austausch und Anregungen.
  • Auftretende Meinungsverschiedenheiten trage ich angemessen aus und suche gemeinsam mit den Beteiligten nach Lösungen.
  • Ich bin bereit, Feedback anzunehmen und anderen zu geben.
  • Ich bin bereit, mir Kritik anzunehmen, Irrtümer einzugestehen und sie zu benennen.

4. Ich nutze die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten professionellen Instrumentarien (z. Bsp. Unterweisungen, Belehrungen, Fortbildung etc.), um meine Fertigkeiten und mein Fachwissen zu erweitern.

  • Ich bin bereit zur gemeinsamen Reflexion und greife Anregungen aus dem kollegialen Austausch und der Supervision auf.
  • Ich hole mir rechtzeitig Unterstützung, wenn ich im beruflichen Alltag an meine Grenzen komme.

5. Ich verhalte mich Kolleg*innen und dem Unternehmen gegenüber loyal und trete aktiv der Nichtbeachtung professioneller Standards entgegen.

  • Ich trage Entscheidungen der Gremien (Team, Leitung, Geschäftsführung, usw.) mit und vertrete sie nach außen.
  • Meine persönlichen Äußerungen trenne ich erkennbar von Äußerungen im Namen der Firma.
  • Ich mache Kolleg*innen auf die Nichtbeachtung professioneller Standards unmittelbar und direkt aufmerksam.
  • Bei Verstößen informiere ich die zuständige Leitung.

6. Ich trage, sofern es dienstlich erforderlich ist, meine Berufsbekleidung und/oder mein Namensschild. Ich achte auf mein äußeres Erscheinungsbild, das sowohl meinem Auftrag entspricht als auch der mir übertragenen Verantwortung gegenüber Kund*innen, Klient*innen, Bewohner*innen, Eltern, Praktikant*innen, Mitarbeiter*innen und anderen Personen gerecht wird.

  • Bei Verlust oder Beschädigung kümmere ich mich um Ersatz bei meine/m zuständige/n Vorgesetzte/n.
  • Ich nehme Hinweise und Beschwerden über ein unangebrachtes Erscheinungsbild ernst, reflektiere und korrigiere mich.

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